Welches Setup zum Aufnehmen ?

  • Auf jeden Fall 60fps! Das Bild ist gerade bei schnelleren Bewegungen wie dem Motorradfahren viel, viel besser.



    Gesendet von meinem iPhone mit Tapatalk

    Wer glaubt, Motorräder seien heute verzichtbar,
    hat noch nie so ein Tier zwischen den Beinen gespürt.

  • Ich würde das jetzt nicht so pauschalisieren. Natürlich sind technisch gesehen die 60 Bilder pro Sekunde ne tolle Sache, aber nicht unbedingt das was man sehen will oder gewohnt ist.
    Im Kino hält man ja auch weiterhin an den 24 Bilder pro Sekunde fest und jeder findet es toll.
    Sorry wenn ich das jetzt mal so aufkrempeln muss. Aber die Frage ist so pauschal gestellt, da kannst eigentlich gar keine gescheite Antwort bekommen.
    Nehmen wir mal an du nimmst mit 1080p60 auf und willst später, wie wahrscheinlich die meisten hier, deine Videos auf Youtube hochladen. Zu Hause hast du dann einen DSL1000 Anschluss mit 1 MBit/s Download und 128 KBit/s Upload.
    Dann renderst du deine Videos so extrem klein, weil du nicht lange fürs hochladen warten willst und alles sieht scheiße aus. Und schon ist die ganze Sache für die Katz gewesen. Dann kommt noch dazu, welche Speicherkarte du benutzt.
    Bei 60 Bildern ist deine Speicherkarte doppelt so schnell voll wie bei 30 Bildern pro Sekunde. Generell kannst du also davon ausegehen, dass du ein Video mit 60 Bildern/sec wahrscheinlich später so rendern wirst, dass eine brauchbare hochladbare Menge an Daten herauskommt. Und dann gerade bei den vielen Bildern pro Sekunde, wäre die 30 Bilder Sekunde Einstellung dir hier ein Vorteil. Du kannst dann mit weniger Bildern pro Sekunde mehr an Kompression einsparen und so ein besseres Bild erzeugen.


    Allgemein gesagt würde ich sagen, wenn du Vlogs machn willst, reichen dir auch 25 Bilder pro Sekunde und dann lieber das Video mit 25MBit/s rendern und bei Youtube hochladen.
    Solltest du aber Actionvideos machen wollen, wo du Stunts zeigen willst und auch mal was in Slowmotion darstellen willst, dann sind 60 Bilder sicher die bessere Wahl.
    Meine erste Auslandstour hab ich komplett in 720p25 aufgenommen, um Platz zu sparen.


    Ich würde dir vorschlagen, du machst einfach mal in jeder Einstellung ein kleines Video (20 bis 30 Sekunden) renderst diese und lädst die mal bei Youtube hoch. Dann kannst du am besten entscheiden was für dich am schönsten aussieht.
    Ich hoffe das hat etwas zum nachdenken angeregt. ;)

  • wahrscheinlich später so rendern wirst, dass eine brauchbare hochladbare Menge an Daten herauskommt.


    Hi ,


    ehrlich gesagt , ich hab Sch.... , hier überhaupt was Filmisches zu zeigen , weil ich mich mit Videobearbeitung nicht auskenne .
    Bisher hab ich Videos immer nur am Stück aufgenommen , hochgeladen und "feddisch" .


    Dass es für den "Gucker" am PC natürlich schön ist , wenn er oder sie sich nicht ellenlangweilt , iss mir klar ,
    also > szenenweise aufnehmen , einigermaßen vernünftig zusammenschneiden bzw. -kleben und das "Gesamtkunstwerk" dann
    hochladen ...so in etwa war/ist mein Plan .
    WAS um Himmels Willen iss denn nu "RENDERN" ?????
    Falls sich jemand berufen fühlt , mich MIT EINFACHEN WORTEN ein wenig am Fettnapf vorbeizuführen ,
    dann würds mich sehr freuen ! ...DANKE !


    LG
    Dietmar


    ps.: ich würd (und werde) gern die Gopro-Software verwenden (nur als Info).


  • Besser hätte ich es auch nicht sagen können, Ich nehme meistens nur mit 1080p30fps da mir sonst die Dateien zu groß werden und ich gefühlte Tage am hochladen bin :thumbdown: Zudem bin ich meisten auch länger unterwegs und so eine Speicherkarte ist schnell voll...



    WAS um Himmels Willen iss denn nu "RENDERN" ?????

    Rendern hat mit der Videobearbeitung eigentlich nichts zu tun. Rendern stammt aus der 3D Grafikbearbeitung.
    Mit Rendern in der Videobearbeitung ist das zusammenfügen einer Komposition von einzelnen Szenen, Effekten und Übergängen gemeint, welche auf der Timeline stattfindet und im Vorschau-Monitor angezeigt wird.
    Anschließend wird das Video exportiert und komprimiert. :D :D :D Eigentlich ganz einfach oder!?
    Ich würde dir einfach mal empfehlen, bei "Windows Movie Maker" auszutoben. Ich glaube, dass ganz viele so angefangen sind und sich dann für ein anderes Programm entschieden haben. Sie sind fast ale ziemlich gleich aufgebaut. Viele "Spezialeffekte" wie z.B. "Bild zoom" sind schon vorgegeben. Die werden dann einfach nur eingefügt. Mit "Windows Movie Maker" kann man zwar nicht viel machen aber man kann es mal probieren.
    Aber ich denke, dass ganze gehört hier nicht mehr rein. Ist ein anderes Thema...

  • Rendern hat mit der Videobearbeitung eigentlich nichts zu tun. Rendern stammt aus der 3D Grafikbearbeitung.
    Mit Rendern in der Videobearbeitung ist das zusammenfügen einer Komposition von einzelnen Szenen, Effekten und Übergängen gemeint, welche auf der Timeline stattfindet und im Vorschau-Monitor angezeigt wird.
    Anschließend wird das Video exportiert und komprimiert. Eigentlich ganz einfach oder!?


    Perfekte Erklärung. :thumbup:
    Wenn gerendert wird, heißt es dass du nachträglich effkte in dein Video eingefügt hast und diese erstellt werden müssen.
    Wenn du aber nur von einem Format ins andere umwandeln willst oder selbes Format nur andere Komprimierungsstufe, dann heiß t das transkodieren bzw. neu enkodieren.

  • Hier ein erklärungsvideo wie Youtube die Videos bearbeitet, damit sie für alle gut anschaubar sind.
    Mein letztes Video hab ich in einer Mörder Qualität hochgeladen und raus kam der letzte Rotz. :(


  • Suuuper ....dankeschööön !


    ich denke mal , man lernt am ehesten durch die konstruktive Kritik derer , die die Videos GUCKEN ! ....
    und DA freu ich mich schon drauf ! :)


    Dietmar

  • Ich find den 60fps Look scheiße. Mich verwirren auch Fernseher mit 100, 200 oder noch mehr Hertz.


    Da kommt das 80's Kind wieder raus.

    Jupp, mit 60fps kann ich mich auch noch nicht anfreunden.



    Ich selbst nehme in 2,7k & 30fps auf, exportiert wird das ganze aber in 1080p.
    Dateien sind zwar größer, aber die Qualität sollte etwas besser noch sein.

  • Ich muss sagen , ich werde demnächst auch die neue Option wählen: 1080p60fps mal sehen wie das wird. Das Speicher Problem ......naja habt ihr nur 1 Karte ? Ihr habt doch auch nicht nur 1. Akku oder ? :thumbsup:

  • Also ich muss sagen


    60FPS sind bedingt genial ! Aber damit hängen viele Faktoren zusammen.


    Beispiel :



    Person A : Läd ein Video von Cam 1 in 1080/60FPS von seinem Vlog hoch.


    Person B : Läd ein Video von Cam 2 in 720/60FPS skaliert auf 1080 von seinem Vlog hoch.


    Person C : Läd ein 3D Rendering Video in 1080/60 hoch.



    Bei A und B werden die 60FPS nie so geil rüber kommen wie bei C !
    Genauso wird das video von B nicht so geil rüber kommen wie von A !



    Jetzt muss ich kurz ausschweifen, wer viel auf Youtube unterwegs is hat schon bemerkt das 1080p nicht gleich immer 1080p sind !
    Weils eben nen Unterschied macht als grobes beispiel :


    Person A nimmt Video mit einer TV Kamera auf.(in 1080p)
    Person B nimmt Video mit einer Webcam auf (In 1080p)


    Beide nutzen das selbe "Render" verfahren und codec usw... wird man auf Youtube dennoch einen merkbaren unterschied in der Qualität merken. Das Person A einfach wirkliche 1080p hat.
    Und so verhält es sich eben auch mit den FPS ! Die Hardware ist entscheident ! Was nutzen mir 50% mehr Frames in der Sekunde wenn die Hardware damit nicht Klar kommt ?
    Das is wie wenn man nen Highend Game auf nem Gamer PC und zum Vergleich auf nem Office PC spielen will. Die Daten stecken im spiel. Doch die Hardware muss sie auch herrausholen können ;)



    Daher gibts wenige Youtuber wo ich mir die 60FPS gerne antuhe RJ is davon einer zb.


    Daher. Neu is nicht immer gleich Besser ;)

  • Oha, da es schon spät ist sag ich dazu nur fix:
    1080p ist die Zeilenhöhe in Pixeln, das p sagt aus, das es sich im Gegensatz zum Zeilensprungverfahren um das Vollbildverfahren handelt.
    Meist meint man mit 1908p ja FullHD, also 1920x1080 in Vollbild.
    Hätte man die Zeilenbreite dazu angegeben z.B. 1920, wüsste man zusätzlich noch, dass es sich um das Seitenverhältnis 16:9 handelt.
    Noch die Framerate dazu, hier ja 60 diskutiert, hat man noch die Anzahl der Bilder die in diesem Verhältnis und bei dieser Auflösung in einer Sekunde wiedergegeben werden.


    Was Pegga im ersten Teil meint ist eine Skalierung was zu einer schlechteren Datenrate im Verhältnis zur Auflösung führt und eine Frameratendifferenz welche die Bewegungsunschärfe reduziert (da halt mehr Bilder pro Sekunde).
    Im Zweiten Teil geht es mMn. um die unterschiedlich guten Bildsensoren die verwendet werden und deren Grafikprozessor(en) der/die dahintersitzt(en).


    Relevant für ein "gutes Bild" ist prinzipiell die Datenrate des Videos, also wie viele Informationen pro Zeiteinheit (meist Sekunde) übertragen werden bzw. zur Verfügung stehen.


    Auflösung und Framerate sind beim kodieren die Eckdaten, wenn ich aber ein 4k Video kodiere und die Bitrate extrem niedrig halte, z.B. bei 1000 kbps, dann sieht jedes 1080p mit 10-20 Mbits besser aus...


    Im Endeffekt kommt es immer drauf an wie gut mein Material ist und was der Codec später draus macht!


    Ach ja, ich mag auch keine 60fps ^^

  • Ich find den 60fps Look scheiße. Mich verwirren auch Fernseher mit 100, 200 oder noch mehr Hertz.


    Da kommt das 80's Kind wieder raus.

    Also ich war auch damals überrascht von meinem 100MHz TV. Alles lief irgendwie schneller ab. Aber man hat sich da so schnell dran gewöhnt. Ob nun 30 oder 60fps auf YouTube, ich erkenne da so keinen Unterschied wenn ich nicht unbedingt drauf achte.


    Ich persönlich nehme in 1080P, 30fps und ProTune auf. Bisher keine Probleme gehabt bzw. mehr fps vermisst. Allerdings habe ich auch noch keine Slowmotionaufnahmen getätigt.

  • Hallöchen,


    zur nächsten Saison möchte ich mich auch mal daran machen Videos aufzunehmen. Ob das dann zu nem ständigen Hobby wird, wird sich ergeben.
    Nun stellt sich die Frage nach der Ausrüstung.


    Als Cam ist das GoPro sehr angesagt, allerdings kann und will ich auch nicht sofort 400 oder 500 Euro für ne Cam raushauen, selbst die gebrauchten 4er kostet oft noch um die 300.
    So ist mir die Actionpro X8 ins Auge gefallen, wobei die allerdings anscheinend keinen externen Mikro-Eingang hat. Dann gibt es da noch die Sony HDR AS200V, die soweit gute Kritiken überall bekommt und auch preislich im Rahmen ist...
    Oder die X7, die nen externes Mikro erlaubt und gebraucht auch erschwinglich ist.


    Dann nutzen wir als Interkom ein V6 1200-Set. Die Frage ist, ob ich das dort genutzte Mikro dann fürs Vloggen nutzbar ist?


    Und wie schneiden einige eigentlich die Kommunikation mit, wenn sie mit anderen unterwegs sind? Könnte für nen Dual-Vlog mit Freundin auch witzig sein


    Ach, als Bearbeitungsprogramm habe ich mir bereits Magix Video Deluxe Premium an Land gezogen.




    Naja, vielleicht kann mir ja der ein oder andere da Tipps und Tricks reichen :klatschen:




    Cheerz und schönes Wochenende!

  • Ach, als Bearbeitungsprogramm habe ich mir bereits Magix Video Deluxe Premium an Land gezogen.


    Damit bist Du jedenfalls schonmal gut ausgestattet! :) Ich benutze das auch und bin sehr zufrieden.


    http://motovlog.kradmelder24.de/ausruestung/schnitt/


    Wenn Du nur eine einzige Kamera verwenden möchtest, ist die gute X8 leider nicht die richtige Wahl, eben genau wegen des fehlenden externen Mikrofoneinganges. Beim Einsatz von zwei oder mehr Kameras spielt das dann aber keine Rolle.


    Wenn es ausschließlich eine Helmkamera sein soll, kann ich die Drift Ghost-S empfehlen, obwohl auch diese Kamera nicht nur Vorteile bietet - aber überwiegend jedoch schon: von Haus aus spritzwassergeschützt, schmale Silhouette, drehbares Objektiv, sehr stabile und wackelfreie Befestigung, lange Akkulaufzeit, günstige Fernbedienung, eingebauter Monitor. Bildqualität reicht nicht an Gopro ran, ist aber grundsätzlich ganz in Ordnung.


    Gruß Fritze

  • Wenn es ausschließlich eine Helmkamera sein soll, kann ich die Drift Ghost-S empfehlen, obwohl auch diese Kamera nicht nur Vorteile bietet - aber überwiegend jedoch schon: von Haus aus spritzwassergeschützt, schmale Silhouette, drehbares Objektiv, sehr stabile und wackelfreie Befestigung, lange Akkulaufzeit, günstige Fernbedienung, eingebauter Monitor. Bildqualität reicht nicht an Gopro ran, ist aber grundsätzlich ganz in Ordnung.


    Ja, von Drift habe ich auch öfters schon gelesen. Allerdings liegt diese neu auch mal eben bei 300 Euro... nicht, dass es die nicht wert ist. Auch bei GoPro.... aber ich wollte mich erstmal rantasten und dann kann man immernoch aufrüsten. Deswegen schau ich auch bei gebrauchten Geräten.


    Bin mal gespannt bei Magix. Soll auch für Newbies gut zu erlernen sein und so ganz ein Noob bin ich am Computer ja auch nicht.... hoffentlich :winken: