GoPro hassende Polizeifreunde

  • :coolman: DAS THEMA interessiert mich !
    Kann mir mal jemand sagen , WARUM es derzeit in diesem unserem Land auch nur ein einziges "Problem" geben KÖNNTE (???),
    wenn ich mit ner Cam am Helm durch die Gegend fahre ...?


    GÄBE (!) es da ein Problem , dann WÄRE das juristisch doch wohl vergleichbar mit DEM, was sich ERGÄBE, wenn ich mit ner
    Kamera AN DER HAND ...sagen wir durch die Heide WANDERE ...ZU FUß ... dann dürfte ich auch nicht vorm Brandenburger Tor ...
    oder am Arsch der Welt filmen ....oder bin ich jetzt gerade "altersblauäugig" ....??? :pillepalle:


    Leute ...ich denke , datt iss n "freies Land" hier .... :rockdahouse: .... kann mich auch täuschen ...


    LG
    Dietmar

  • Ich wurde nachts 200m vor meiner Haustür angehalten von 2 Beamten.
    Als sie die Kamera bemerkt haben, hatten sie mich nur gebeten, sie auszuschalten, da sie nicht gefilmt werden möchten.


    Da hab ich mich nach kurzer Diskussion darauf eingelassen, weil sie kein Wort darüber verloren haben, dass sie die Cam einsacken wollen, um einen immensen Tempoverstoss beweisen zu können.
    Haben dann auch nur die Papiere verlangt, nach Alk gefragt und noch ne gute Nacht gewünscht.


    Allerdings kanns auch anders kommen ^^

  • Also ich habe es bei einem Kollegen mitgekriegt: Den haben die richtig hart rangenommen wegen der GoPro :thumbdown: Abgenommen ("Beweißmittelsicherung") - Paar Wochen später kam die Anzeigen wegen überhöhter Geschwindigkeit (Beweiß: GoPro Aufnahmen auf denen sein Tacho zu sehen ist)


    Bundesland Bayern, Raum Würgau

  • Allein das Vorhandensein einer Helmkamera ist nach meinem Wissen in "D" zur Zeit jedenfalls (noch) NICHT VERBOTEN !
    JA , das Filmen der Beamten mit der Absicht , das später zu veröffentlichen , kann und wird problematisch sein.


    Aus dem öffentlichen Verkehrsraum FILMEN DARF man soweit ich weiß ....
    VerÖFFENTLICHEN darf man dann allerdings nicht alles - da greifen dann die Persönlichkeitsrechte gefilmter Leute ;
    alles , was keine Handhabe zur Rückverfolgung im Bild zu sehender Leute bietet , darf ich auch filmen , sofern ich mich auf öffentlichem Grund befinde .


    Meine Kamera darf mir niemand abnehmen - auch die Polizei nicht - , sofern keine dringenden Verdachtsmomente dagegen sprechen ....
    und selbst DANN brauchts ne richterliche Anordnung ....würd ich mal so meinen .... blauäugigerweise ....


    Dietmar

  • Also ich habe es bei einem Kollegen mitgekriegt: Den haben die richtig hart rangenommen wegen der GoPro :thumbdown: Abgenommen ("Beweißmittelsicherung") - Paar Wochen später kam die Anzeigen wegen überhöhter Geschwindigkeit (Beweiß: GoPro Aufnahmen auf denen sein Tacho zu sehen ist)


    Bundesland Bayern, Raum Würgau

    ...na ja .... da hats der Kollege mit dem SCHUTZ DER EIGENEN PERSÖNLICHKEIT wohl nicht ganz ernst genommen .... leider ...
    sowas sehe ich hier im Forum leider (!) öfters auf Video .... ich wär da sehr vorsichtig .... > guter Rat ... :rockdahouse:


    Di.

  • Wenn die Polizei die Kamera mitnimmt, handelt es sich um eine Beschlagnahmung. Dafür ist eine richterliche Anordnung von Nöten. Ich denke, dass eine Geschwindigkeitsüberschreitung keine Beschlagnahmung rechtfertigt. Hier wird wohl die Verhältnismäßigkeit überschritten. Anders sieht es wohl aus wenn man einen Verkehrsunfall verursacht hat. Hier geht es schnell in den Tatbestand der Körperverletzung oder des Totschlags.



    Gesendet von meinem iPhone mit Tapatalk

    Wer glaubt, Motorräder seien heute verzichtbar,
    hat noch nie so ein Tier zwischen den Beinen gespürt.

  • Also ich persönlich kenne neimanden, der wegen einer GoPro jemals Probleme mit der Polizei hatte. Zum einen ist es in Deutschland nicht verboten, eine Kamera am Fahrzeug zu haben, auch diese umstrittene "Österreich Regelung" verbietet dies nicht expliziet, es ist nur verboten eine Kamera zur Verkerhsüberwachung zu nutzen. Das filmen aus anderen Gründen (zum Beispiel beim [Motor-]Sport, aus Touristischen Gründen etc. ist erlaubt). Inwieweit man das bei einer Kontrolle durchsetzen könnte ist natürlich fraglich (Gesetze und regelungen dringen bis zur Polizei meist erst viiiiele Monate später durch) Aber wie schon gesagt, erstmal betrifft das und in Deutschland nicht.


    Die Kamera kann ein normaler Polizist nicht so ohne weiteres einziehen. Ersteinmal braucht er einen begründeten Verdacht. Liegt dieser vor müsste nach meinem Wissensstand ein richterlicher Beschluss vorliegen, damit sie irgendetwas beschlagnahmen können. Man braucht etweihige Straftaten oder Dilikte auch nicht zugeben!!! also sollte man sich auch nicht verplappern. Das typische "Na Sie waren aber ein wenig zu flott unterwegs unterwegs" Sollte man nicht zugeben. Am besten einfach nichts sagen. Geschwindigkeit schätzen wie in österreich ist hier auch nicht ;)


    Auch wenn die Polizisten glauben, sie dürften alles, dem ist nicht immer so. Auch die Kamera einsacken wird nicht ohne weiteres erlaubt sein, aber wie immer gilt, einfach nett und freundlich sein und den netten herren keinen Grund geben weiter zu kontrollieren. Die Polizei direkt filmen (bei einer Kontrolle) etc. werden sie nicht gerne sehen. Aber wie gesagt, mir ist keiner bekannt, der wegen einer Kamera Probleme mit der Polizei hatte...

  • Als ich mal mit der Kamera am Helm in der Schlange bei der Tankstellenkasse stand quatschte mich ein anderer Kunde an. Er meinte dass ich seine Persönlichkeitsrechte verletze und wiederholte das natürlich in jedem zweiten Satz. Dass der seine Hackfresse ständig in irgendwelche Überwachungskameras hält und unser Gelaber sowieso im öffentlichen Raum der Kasse statt fand ist ja dann auch der Witz.
    Sobald die Leute ne Kamera sehen machen 'se Panik, aber dass sie im realen Leben unbemerkt gefilmt werden, im Internetz sowieso überall ihre Keke abbekommen und Facebook für den Support nachschaut auf welchen Seiten man zuvor war das kapieren sie nicht. Das ist so als würde ein Soldat völlig entspannt durchs Minenfeld latschen und erst panisch in Deckung gehen wenn ein Flugzeugträger im Tiefflug durch den Schützengraben auf ihn zu pflügt. Aber dann ist's doch eh schon zu spät :winken: .

  • Das Thema verläuft sich in wirre Spekulationen.
    Jeder wirft jeder am Ende wieder mit seinem "ich habe gehört, dass jemand gesagt hat" Wissen um sich.
    Ich wil damit nur sagen, es muss nicht stimmen was hier steht, solange keiner mal ein unternmauerndes Zitat aus dem Strafgesetztbuch zeigt oder irgendwelche anderen Untermauerungen für seine Aussage beibringt.

  • Ich hab mal bissl Gesetzestexte durchforstet und folgendes gefunden. Zum Glück ist das alle Online einsehbar. Keine Ahnung wer das bezahlt und wer daraus ein Nutzen zieht. Ich gehe nun also mal davon aus, dass der Text stimmt.



    Quelle: http://dejure.org/gesetze/PolG/33.html


    Also ist sharky wohl hier das Recht zuzusprechen ^^
    Allerdings lesen wir hier, dass Ihr euch auf alle Fälle eine Bescheingung austellen lassen solltet und den Grund der Beschlagnahme nennen zu lassen.


    Zu klären wäre jetzt noch: § 32 Abs. 3
    Das versteh ich noch nicht so ganz:

    Zitat

    § 32 Sicherstellung
    ... (3) Bei der Verwahrung sichergestellter Sachen ist den Belangen des Eigentümers oder des rechtmäßigen Inhabers der tatsächlichen Gewalt Rechnung zu tragen. ...


    Quelle: http://dejure.org/gesetze/PolG/32.html


    Ich nehme an "die tatsächliche Gewalt" wäre in unserem Beispiel die Kamera.

  • ich sage nur !


    kennt jemand das problem was google mit seinen kammera-fahrzeugen hat,
    weil sie durch strassen fahren und alles katalogisieren ?
    da gibt es urheberrechte und ich sage mal das ich das recht habe, mich gegen aufnamen
    denen ich nicht zugestimmt habe gesätzlich zu währen.
    ob polizei mir meine kammera beschlagnamen dürfen ( mein eigentum ) lass ich mal im raum stehen.
    denke mir, es kommt immer drauf an wie ich in ein gespräch mein gegenüber rüberkomme 8)

  • Man darf wie gesagt auch nicht vergessen, dass es noch das Recht auf journalistische Freiheit gibt und prinzipiell Dinge und Personen als Beiwerk gelten, solange sie nicht explizit fokussiert und kommentiert werden. (stand letztes Jahr, Aufklärung durch einen Anwalt :D, sollte sich etwas geändert haben, oder ich falsch liegen, bitte ich um unkommentierte Verbesserung :D :thumbs: )

  • Hey ihr habt ja hier fleißig darüber diskutiert, ob die euch die Kamera abnehmen dürfen und das Material dann gegen euch verwenden dürfen.
    Ich mache mr eher gedanken darüber ob man mich für das was ich auf meinem Kanal hochlade, belangen könnte.
    Hat da jemand Erfahrung?
    Laut Marc dem Motovlogger wäre das nicht rechtens.


    Frido spricht das bei 2:56 an: