Bildstabilisierung

  • In letzter Zeit scheint mir in Mode zu kommen mit Bildstabilisatoren zu arbeiten, sei es nun in Software oder in Hardware.


    Abgesehen von der zumindest in Premiere Pro exorbitanten Rechenzeit bin ich mir gar nicht so sicher ob das eine gute Idee ist. Erstens habe ich das Gefühl mir wird schlecht, da das Bild doch gerne mal recht eigenartig durch die Gegen wabert und zum Zweiten bewegt sich (so man ihn denn im Bild hat) der Helm ständig hin- und her. Meinen (Rest-)Gehirn fehlt dann er feste Bezugspunkt.
    Und auch der Bildausschnitt wird etwas kleiner, da die Bildverschiebungen ja zu variablen Rändern führen, die dann durch eine Vergrößerung entfernt werden.


    Meine eigenen Experimente mit Premiere Pro haben für mich subjektiv ergeben, dass mir das Bild umso besser gefällt, je weniger Glättung ich zulasse. Aber selbst bei nur 1-2% nervt mich der wandernde Helm.


    Was ist eure Meinung dazu? Sehen Videos mit Stabilisierung besser aus als ohne? Oder ist das nur ein aktueller Hype, den offenbar jeder mal ausprobiert?

  • Die Bildqualität der Ghost-S ist im unbearbeiteten Zustand gerade mal so erträglich, jegliche Vergrößerung zugunsten eines stabilen Bildes verkneife ich mir da tunlichst. Wer eine 4K-Kamera fährt, der kann das in Erwägung ziehen, sollte dann aber zusehen, dass nichts vom Helm zu sehen ist. Phil macht das ja mit seiner Sony so. Ich hab mir angewöhnt, den Kopf ruhig zu halten, jedenfalls versuche ich das.
    Das mit dem Helmausschnitt, als festem Bezugspunkt im Bild, sehe ich genau so. So lange ich mit den Drift-Geistern filme, bleibt mein Look so wie er ist. Für bessere Kameras hab ich zurzeit sowieso kein Spielgeld übrig.

  • Der eine der beiden von STVOMG hat eine ältere Sony mit Stabi und Helm im Bild. Sieht schon recht eigenartig aus.


    Bei meiner Sony gibts normalen oder starken Stabi, aber der starke ist viel zu heftig. Man meint, man fährt in einem Boot. Der normale reicht völlig aus und beschneidet nur 2% des Bildausschnitts. Beim starken waren es glaube ich 8%.


    Vorteil eines von der Kamera stabilisierten Bild ist, dass weniger "los ist", prinzipiell also weniger Daten komprimiert werden müssen, was wiederum der Bildqualität zu Gute kommt.

  • Ich mag den Bildstabi der GoPro5. Macht echt einen guten Job. Das sieht man, wenn man mal vergisst diesen zu aktivieren. Das ist schon ein ganz schönes gerüttel am Helm. ;)
    In Premiere nutze ich den Stabi nur wenn ich mit der Spiegelreflex aus der Hand filmen muss. Da lassen sich nahezu perfekte Ergebnisse erzielen. Als hätte man einen Gimble oder ähnliches.

  • Gutes Thema.
    Ich mag es auch überhaupt nicht, wenn eine Bildstabilisierung mit eingebaut wird, sei es von YT, oder irgendeinem guten Programm, was den Bildausschnitt so dermaßen verkleinert, dass man vom Geschehen total entkoppelt wird, sprich vom Fahren.
    Ich kann und mag mir solche Videos nicht ansehen.

  • Hier mal ein kleiner Clip von meinem BMW Porn. Klar, es geht Bildmaterial verloren. Da ich fast das ganze Ding aber mit der Spiegelreflex gefilmt habe, wusste ich ja das mit hinterher etwas Bildmaterial fehlt, weshalb man gleich etwas mehr Fleisch lässt. Ich finde das ist wirklich unfassbar geil.



  • Hier mal ein kleiner Clip von meinem BMW Porn. Klar, es geht Bildmaterial verloren. Da ich fast das ganze Ding aber mit der Spiegelreflex gefilmt habe, wusste ich ja das mit hinterher etwas Bildmaterial fehlt, weshalb man gleich etwas mehr Fleisch lässt. Ich finde das ist wirklich unfassbar geil.



    Ja das sieht echt fein aus. Meist plagt sich Premiere wenn ein Schwenk oder eine Bewegung dabei ist. Es geht halt leider nichts über ein vernünftiges Gimbal, leider sind die halt so teuer. ;(

  • Klar ein Gimbal ist schon nice. Aber für ne Spiegelreflex... puhhh. Dazu kommt aber dann noch, das Du ein richtiges Rig benötigst. Denn wie will man das sonst mit der Schärfeführung machen. Denn wenn die Cam im Gimbal hängt, darf man sie auch nicht anfassen. Wenn man im Profibereich mit ner DSLR filmt hat man eigentlich einen zweiten Mann. Der hat einen Monitor für die Schärfe uns zieht sie dementsprechend nach. Aber wir wollen mal nicht übertreiben wa. ;)

  • Klar ein Gimbal ist schon nice. Aber für ne Spiegelreflex... puhhh. Dazu kommt aber dann noch, das Du ein richtiges Rig benötigst. Denn wie will man das sonst mit der Schärfeführung machen. Denn wenn die Cam im Gimbal hängt, darf man sie auch nicht anfassen. Wenn man im Profibereich mit ner DSLR filmt hat man eigentlich einen zweiten Mann. Der hat einen Monitor für die Schärfe uns zieht sie dementsprechend nach. Aber wir wollen mal nicht übertreiben wa. ;)

    Na das hört sich doch super an:) Is nur leider etwas teuer der Spaß. Ja diese Tätigkeit nennt sich Focus Puller. Mag das jemand für mich machen :rockdahouse: