Motorrad fahren und "Absicherung"

  • Schon lange schwebt mir in meinem Kopf dieses rum , weshalb ich jetzt diesen Thread hier erstelle.


    Wir wissen ja alle dass das Motorradfahren ein nicht so sicheres Hobby ist und wenn es zum einen schweren Unfall kommt , egal ob wir oder andere Schuld sind kann es richtig heftig werden und das Leben verändern.


    Klar ist das wenn der andere an einem Unfall Schuld war , man dann finanziell abgesichert werden sollte von der Seite der gegnerischen Versicherung .


    Doch was macht man wenn man selbst an einem schweren Unfall Schuld war ?


    Die Frage ist eigentlich die ob man selbst irgendwelche zusätzliche Versicherungen abschließen sollte oder ob ihr etwas wie Arbeitsunfähigkeits / Lebensversicherung o.ä. abgeschlossen habt um in schweren Fällen abgesichert zu sein, oder ob euch die normale Kfz Versicherung reicht , je nachdem was ihr für Paket habt.


    Man weißt ja nie was einem auf der Straße erwartet.


    Fleake

  • Aufgrund meiner Selbständigkeit ist mir das auch gleich am Anfang durch den Kopf geschossen.


    Ich hab im Vorfeld bereits Arbeitsunfähigkeits- und Lebensversicherung besessen.
    Als dann das Hobby mit den Zwei Rädern dazu kam, hab ich es gleich in die Versicherungen mit aufnehmen lassen.
    Zusätlich hab ich noch Krankentagegeld ändern lassen, damit das früher greift.


    Das wichtigste ist aber: "Die Vernunft liegt immer in der rechten Hand"

  • Jetzt nach der Ausbildung kümmere ich mich auch um alle notwendigen Versicherungen und ein Bekannter hat mir zusätzlich die Unfallversicherung empfohlen.


    Zitat

    Unfallversicherungen decken im Allgemeinen nicht nur die medizinischen Kosten (Erstversorgung wie auch Heilbehandlung und Rehabilitation) sondern auch unfallverbundene Kosten wie den Krankentransport als auch längerfristige Folgekosten, wie Abgeltungen für bleibende körperliche Beeinträchtigung (im Sinne eines Schmerzensgeldes), soziale Hilfen wie Übergangsgelder in der Erstphase nach dem Unfall, Betreuungsbedarf (Pflegegelder) oder Umschulungen bei branchenbedingter Berufsunfähigkeit, bis hin zu Versehrtenrenten und Sterbegeld für die Hinterbliebenen.[...] via https://de.wikipedia.org/wiki/Unfallversicherung

  • Ich hab nur ne Unfallversicherung, die im Invaliditätsfalle 500.000€ zahlt, ich hoffe, dass es nie dazu kommt, aber wenn, sollte das reichen. Auch so ganz praktisch, habe zb für meinen ausgerenkten Daumen 350€ bekommen, einfach so :D

  • Eine Verkehrsrechtschutz wäre auch sinnvoll. Sollte jemand bei dem Unfall das Leben verlieren, können die Gerichtskosten sehr schnell sehr hoch werden. Nehmen wir an du bist schuld und dein Unfallgegner ist verstorben und der Beifahrer verletzt wird dich ein Verfahren wegen (fahrlässigem) Totschlag oder schwerer Körperverletzung mit Todesfolge erwarten. Der Beifahrer klagt wegen (schwerer) Körperverletzung. Es wird dann nicht nur zu einem Strafgerichtlichen Prozess kommen, sondern auch zu einem Zivilrechtlichen. Da können die Kosten für den Anwalt, Verfahrenskosten, Gutachter, Gegengutachten ganz leicht fünfstellig werden. Eine Unfallversicherung und evtl. eine Berufsunfähigkeitsversicherung machen auch Sinn. Kommt natürlich immer auf dein Budget an.


    Motorrad fahren ist ein teures Hobby und kann bei einem Unfall schnell sehr teuer werden.



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    Wer glaubt, Motorräder seien heute verzichtbar,
    hat noch nie so ein Tier zwischen den Beinen gespürt.

  • Und bei der Feststellung der Schuld kommt natürlich noch die Strafe dazu. Geldstrafe oder bei grober Fahrlässigkeit oder Vorsatz, natürlich eine Gefängnisstrafe (je nach dem wie deine Vorstrafen aussehen oder der Richter die Schwere der Schuld sieht).



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